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Die neue Unternehmenswelt hat schon vor Corona begonnen. Unsere Erfahrungen während der Pandemie werden den Wandel beschleunigen: Er wird voraussichtlich schneller kommen, als viele es für möglich halten.

Die neue Welt: Ko-Kreation statt Konkurrenz, Verbundenheit statt Trennung

Die Entwicklung geht von Konkurrenz zu Kooperation, von Top-Down-Hierarchien zu selbstbestimmtem Arbeiten, von Trennung zu Verbundenheit, von langfristiger Planung zu aus dem Moment getroffenen Entscheidungen, von Geheimniskrämerei zu Transparenz, von Rollenspiel zu Ganzheit. Dies wird auch den Wandel von Stress hin zu einer neuen Lust und Freude mit sich bringen.

Frommer Wunsch oder Illusion? Mitnichten! Frederic Laloux beschreibt in seinem Bestseller Reinventing Organizations, wie Firmen schon heute nach den neuen Grundsätzen arbeiten – und damit höchst erfolgreich sind.

Die alte Welt: 15% unmotivierte MitarbeiterInnen, 70% Dienst nach Vorschrift, Burn-Out

Die Sehnsucht nach dieser neuen Welt ist überall spürbar. Sie hat nicht nur Mitarbeitende erfasst, sondern auch die Führungskräfte selber.

Wer will schon in einer Welt leben, in der 15 Prozent der Mitarbeitenden unmotiviert sind und innerlich teilweise schon gekündigt haben? In der 70 Prozent der Belegschaft lediglich Dienst nach Vorschrift machen? In der Führungskräfte weder Zeit noch Freude haben, und meist erst durch gesundheitliche Probleme oder ein Burn-Out aus dem verhängnisvollen Kreislauf geholt werden?

Was ist mit DIR? Wünschst du dir, dass sich die Situation verändert? Dann sei auch DU eine Führungskraft der neuen Zeit! Mit diesen 5 Mitteln beginnst du schon heute damit: 

1) Lass den Stress ziehen und sei freudvoll

Wie, den Stress einfach ziehen lassen? Das geht doch nicht! DOCH, es geht! Hinterfrage einmal alles, was dir Stress bereitet: a) Ist es deine wertvolle Zeit, die Freudlosigkeit und die gesundheitlichen Folgen wert? b) Weshalb stressen dich bestimmte Personen und Situationen überhaupt? Was zeigen sie dir auf? Was haben sie mit deiner Kindheit zu tun? An wen erinnern sie dich? Mit solchen Fragen setzt du vieles in Bewegung. Je mehr Antworten du erhältst, je mehr alte Verletzungen und übernommene Muster du erkennst und abwirfst, desto freier und freudvoller wirst du!

2) Teile, teile, teile!

Konkurrenz heisst: Wettbewerb, Abschottung von Informationen, Misstrauen, Trennung. Kooperation heisst: Miteinander, Verbundenheit und Vertrauen. Das wiederum bedeutet, dass du teilen darfst. Sei grosszügig damit, Informationen und Feedback zu geben! Teile auch deine Gefühle – nachdem du gelernt hast, dass du diese haben und zulassen darfst. Deine Offenheit macht dich menschlich und authentisch. Habe den Mut, dich ganz zu zeigen! Deine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden es dir gleich tun.  

3) Lade ein

Nichts wirkt einladender als – eine Einladung! Widerstand wird sich in Kooperationsbereitschaft wandeln, wenn du deine Teammitglieder nicht beauftragst oder befehligst, sondern dazu einlädst, bei etwas mitzuwirken. Damit lässt du ein Stück Kontrolle los. Machen sie dann auch mit? Nun, wenn nicht, dann weisst du wenigstens, woran du bist, statt dich später mit passivem Widerstand herumzuschlagen. Eher noch darfst du erwarten, dass Mitarbeitende deiner Einladung folgen werden – solange sie wirklich ernst gemeint ist. In jedem Fall kreierst du ein Klima der Offenheit und der Akzeptanz.

4) Stell Fragen

Wir alle wollen als Person gesehen, gehört und erkannt werden. Wenn wir jemandem eine Frage stellen und uns unvoreingenommen und ehrlich für die Antwort interessieren, dann nehmen wir die Person ernst. «Ist es für dich in Ordnung, wenn …?», «Was hältst du davon, dass …?» oder «Wie ist deine Meinung / dein Empfinden zu …?» sind kraftvolle Fragen, die bei den angesprochenen Personen Tür und Herz öffnen. Jeder Coach weiss darum: Eine Frage und ein offenes Ohr bewirken mehr als jeder Rat und jede Anweisung.

5) Sprich positiv

Positive Menschen wirken erfrischend und mitreissend. Achte daher bewusst darauf, dass du positive sprachliche Bilder verwendest. Das heisst: Du vermeidest Verneinungen («Vermassle die Präsentation nicht!») und Drohbilder («Sei …, sonst springt uns der Kunde ab»). Sprich stattdessen davon, was du erreichen willst, woran du glaubst, was euch weiterbringen wird, was du dir wünschst, wonach ihr strebt. Das Leben wird deinen positiven Äusserungen Wirklichkeit folgen lassen!

 

Hast du Lust auf mehr? Ich begleite dich im neu konzipierten online-Training «Komm in deine Führungskraft!» auf dem Weg aus dem Stress – hin zu motivierten Mitarbeitenden und Freude in deiner Führungsaufgabe!