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Es fasziniert mich immer wieder.

In den letzten Coachinggesprächen mit Führungskräften haben meine Gesprächspartnerinnen ganz unterschiedliche schwierige Situationen thematisiert.

Manchmal ging es dabei um ihre Mitarbeitenden – etwa um das Gefühl, von ihnen nicht verstanden zu werden. Oft ging es auch um den eigenen Vorgesetzten, der ihnen das Leben schwer machte.

Diese scheinbar unterschiedlichen Problemstellungen haben einen gemeinsamen Kern. Und dieser Kern beinhaltet den Schlüssel zur Lösung.

Die energetische Fernbedienung

Der Schlüssel liegt in folgender Erkenntnis:

Die Person, die mir Probleme bereitet, spiegelt mir ein Thema aus meiner Kindheit wider. 

Diese Person macht das nicht aus eigenem Antrieb oder «weil sie einfach so ist»!

Sie macht es, weil wir sie mit unseren Erwartungen gleichsam steuern. Es ist, als hielten wir eine energetische Fernbedienung in der Hand. (Der vielzitierte «Pygmalion-Effekt» ist eine Ausprägung dieses Phänomens.)

Mit dieser Fernbedienung kreieren wir unbewusst Situationen, die uns bestätigen, was unser inneres Kind zu wissen glaubt: Diese Person IST so! Sie kann nicht anders sein: weil Mutter oder Vater (oder …) auch so war.

Kämpfen oder fliehen

Dann wehrt sich dieses innere Kind wie ein grosser Kämpfer gegen die selbst kreierten Situationen und sagt: Das passiert mir nicht noch einmal! Davor schütze ich mich!

Und dann läuft es weg – oder wehrt sich. Es verteidigt sich, droht, wird laut, kämpft (Kriegsrhetorik dominiert dann auch unsere Wortwahl: «Ich schlage zurück!»).

Dieser Reflex heisst in der Fachsprache «Kampf-oder-Flucht-Reaktion».

Eine wertschätzende und sachliche Kommunikation ist in solchen Situationen unmöglich. Oft schaukelt sich die Situation hoch und erscheint völlig festgefahren. Eine Fluchtreaktion ist es auch, dann zu kündigen. Nur, um sich am nächsten Arbeitsplatz im gleichen Film wiederzufinden.

Und DANN, irgendwann, merken wir, dass wir noch eine andere Wahl haben: Wir können innehalten – und uns mit unserem inneren Kind im Spiegel des anderen selber erkennen.

 

Das bin ja ICH im Spiegel!

Damit werden genau diese schwierigen Personen und Situationen zu unserer grossen Chance!

Wir tun den entscheidenden Schritt zur Lösung, wenn wir den Finger nicht mehr anklagend auf unser Spiegelbild richten, sondern beginnen, auf uns selber zu schauen. Wenn wir beginnen, die Vorwürfe an den anderen zu wandeln – in Fragen über und an uns selber.

Welchen Schritt wir auch unternehmen: Das Wichtigste ist, den Weg mutig zu gehen. Am Ende dieses Weges werden wir feststellen: Die schwierigen Personen haben sich gewandelt, die herausfordernde Situation hat sich in Luft aufgelöst! Ihre Spiegelfunktion hat sich erübrigt.

 

PS 1: Oben beschriebene Mechanismen gelten auch für unsere Partner/innen, unsere Kinder und andere Personen in unserem Leben, die es auf sich genommen haben, uns mit ihrem Verhalten zu triggern. 

PS 2: Das Wort «Problem» kommt aus dem Griechischen und bedeutet «wieder vorgelegt». Jedes Problem legt uns also ein Thema vor. Wieder und wieder – bis wir es ausreichend betrachtet und aufgelöst haben.

PS 3: Wenn auch du ein wiederkehrendes Problem mit deinen Mitarbeitenden oder deinen Vorgesetzten hast, dann biete ich dir hier die Chance für ein einmaliges kostenloses Impulsgespräch im Wert von 190 CHF.