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Von Stretchlimousinen, Hirnwäsche, einer Handvoll Reicher, der dunklen Seite der PR-Branche, Ent-Täuschungen und dem Neubeginn.

Ich erinnere mich, als wäre es gestern gewesen: Im Juni 1997 – ich war gerade mal fünfundzwanzig Jahre alt – sass ich mit meinem Berufskollegen Peter in der grossen Boeing nach New York. Nicht nur das: Wir sassen nach einem Upgrade als einzige Passagiere in der mit einer Wendeltreppe erreichbaren 1. Klasse des Flugzeugs und stiessen mit dem uns offerierten Glas Champagner an.

Was waren wir für Glückspilze! Unsere Schweizer Public-Relations-Agentur war vor kurzem von Burson-Marsteller, einer der weltgrössten PR-Agenturen, übernommen worden. Von allen Mitarbeitenden der Berner und der Zürcher Filiale hatten wir beide als erste das Privileg, an der “Burson-Marsteller University” in New York teilzunehmen. Wir würden das einwöchige Intensivseminar zusammen mit etwa hundertfünfzig Kolleginnen und Kollegen aus aller Welt besuchen.

Am John F. Kennedy International Airport ging das Staunen weiter: Der Chauffeur einer ausgewachsenen Stretchlimousine wartete auf uns zwei, um uns direkt ins Herz von New York zu bringen. Dort liefen wir mit nach oben gereckten Köpfen durch die Strassen Manhattans, kauften im Macy’s ein und erklommen mit dem Lift die Plattform des Empire State Buildings, um von dort die beeindruckende Aussicht auf die Metropole in uns aufzusaugen. Wir waren in diesem Moment auch gefühlt “on top of the world”!

 

Bild: Screenshot der Website von Burson Cohn & Wolfe, ehemals Burson-Marsteller (https://bcw-global.com/about)

Kann ein erhabenes Gefühl Brainwashing sein?

Dieses erhabene Gefühl hatte ich auch nach meiner Rückkehr eine Woche später. Bern erschien mir auf einmal so klein! Mein ganzes Wesen war noch erfüllt von der wahrlich intensiven Woche in einem Konferenzzentrum ausserhalb von New York:

In Kleingruppen hatten wir innerhalb von zwei Tagen Konkurrenzpräsentationen für PR-Kampagnen erarbeitet, für die wir im normalen Arbeitsalltag mehrere Wochen Zeit gehabt hätten. Anschliessend hatten wir unsere Kampagnen vor der versammelten Schar an internationalen PR-Fachleuten präsentiert, auf englisch natürlich. Was war ich froh, dass ich mich damals schon versiert in dieser Sprache ausdrücken konnte!

Es war äusserst anspruchsvoll gewesen. Ich hatte die Aufgabe gemeistert und dabei internationale PR-Luft geschnuppert. Ich war ein Teil davon! Ich schien es dem Unternehmen wert zu sein, an diesem besonderen Event – mit allem Drum und Dran – dabei zu sein!

Nach der Rückkehr dachte und sagte ich oft: “Ich fühle mich wie brainwashed.” Mein Gefühl sagte mir damals schon, was mein Kopf noch nicht wusste. Dass es genau das war: Eine Art Hirnwäsche.

Angst ist das Öl in der Maschinerie

Wir befinden uns in den letzten Tages des Jahres 2022. Ich bin inzwischen doppelt so alt. Und gerade dieses Jahr hat manch heilsame Ent-Täuschung und manches Aha-Erlebnis mit sich gebracht.

Die Ereignisse der letzten zwanzig Monate haben bei mir persönlich etwa zur Erkenntnis geführt, dass es nicht die Regierungen dieser Welt sind, die am Hebel sitzen und Entscheidungen fürs Volk treffen. Für mich ist klar, dass sie – genauso wie die Leitmedien und die grossen Unternehmen – zum grossen Teil unwissende Ausführende für eine Handvoll Menschen sind, die mit ihrem unermesslichen Reichtum über Stiftungen, offizielle Gremien und globale Organisationen bislang die Welt gesteuert haben.

Was ich sehe und wahrnehme, lässt darauf schliessen, dass es dabei nie um das Wohl der Menschen ging. Viel eher scheint das Ziel ihrer Aktivitäten zu sein, ihre Macht und ihren Reichtum zu vergrössern, die Menschen zu kontrollieren und sich selbst sprichwörtlich unsterblich zu machen.

Um die Kontrolle zu haben, wird Schrecken gesät und auf Teufel komm raus manipuliert. Heiligt der Zweck die Mittel? Keineswegs.

Foto: Screenshot der Website von Burson Cohn & Wolfe (https://bcw-global.com/)

Der perfekte Plan

Der Plan war perfekt: In ihrer Angst verlieren die Menschen das Gefühl für ihre eigene Macht. Sie machen sich nur allzu gern abhängig – vom Staat, von ihrem Arbeitgeber, von ihrem Handy und Computer, von Banken und Versicherungen, von ihrer Wimperntusche, von prozessierten bzw. Giftstoffe beinhaltenden Nahrungsmitteln, von der Wissenschaft, von Medikamenten.

Alles spült letztlich Geld in die Kasse der gleichen Leute – mit grosser Wahrscheinlichkeit jene, die hinter Finanzdienstleistern wie der VanguardGruppe stehen (vanguard = “Vorhut, Vorreiter, Vortrupp”). Über Blackrock und ein weitverzweigtes Geflecht von Firmen und Stiftungen gehört dieser Gruppe praktisch jedes grosse Unternehmen der Welt. Diese Unternehmen reichen in unser aller Leben hinein. Es ist in der zivilisierten Welt so gut wie unmöglich, sie zu umgehen (1).

Nayirah und die Brutkastenlüge

PR-Agenturen spielen in diesem verhängnisvollen Kreislauf eine wesentliche Rolle. Sie sind es, die Konzepte dafür entwickeln, welche “Botschaften” zum gewünschten Verhalten führen, und wie sie via Leitmedien und andere populäre Plattformen unter die Menschen gebracht werden. Dabei schrecken sie vor dreisten Lügen nicht zurück.

Vielleicht erinnerst du dich an das Mädchen Nayirah, das im Oktober 1990 vor dem US-Kongress unter Tränen beschrieb, wie sie als Krankenschwester im Spital in Kuwait mit eigenen Augen mitansehen musste, wie Saddam Husseins Soldaten wehrlose Babys aus ihren Bettchen nahmen und auf den Boden warfen. Diese Aussage sorgte für Empörung. Wenn das wahr war, dann durften, ja mussten die USA gegen diesen Mann in den Krieg ziehen! So war der Auftritt von Nayirah mitentscheidend dafür, dass der Zweite Golfkrieg begann. Ein Krieg, der unzählige Menschenleben forderte.

Heute ist belegt: Nicht nur Saddams Massenvernichtungswaffen, auch die Schilderungen des Mädchens waren eine Lüge. Die vermeintliche Krankenschwester war in Wirklichkeit die Tochter des kuwaitischen Botschafters in den USA. Und die Geschichte, die sie vortrug, wurde entwickelt von Hill + Knowlton – nebst Burson-Marsteller eine der weltgrössten PR-Agenturen. Der Skandal ist auch als “Brutkastenlüge” bekannt. (2) Wobei: Skandal? Bekannt? Beides wäre diese Geschichte erst dann, wenn die Medien darüber berichtet hätten. Ich jedoch kann mich nicht erinnern, jemals davon gelesen oder gehört zu haben.

Bild: Screenshot der Website von Hill + Knowlton Strategies (https://www.hkstrategies.com/en/)

Viren aus dem Labor, Narrative aus der PR-Agentur

Die Brutkastenlüge liegt schon eine Weile zurück. Doch der Mechanismus funktioniert heute wie damals – und weit häufiger, als wir uns alle vorstellen können. Ein wirkungsvolles Rezept heisst: Verbreite Angst, appelliere an die Solidarität – und sorge für Empörung, um beides anzufachen.

Es ist augenscheinlich und für mich selbstverständlich, dass das Corona-Narrativ in einer PR-Agentur entwickelt wurde. Ich weiss nicht, in welcher. Es wird eine der grossen sein. Die Zeit wird diese Information ans Tageslicht bringen.

Ich habe es in vergangenen Blogs geschrieben und wiederhole mich:

  • Wann immer uns weisgemacht wird, wird könnten nächstens alle sterben,
  • wann immer etwas als „politically correct“ und jeder kritische Einwand als moralisch verwerflich gilt,
  • wann immer Bewegungen eigene Labels bekommen (LGBTQIA+, Gender Diversity, Sustainability etc.),
  • wann immer irgendwo auf der Welt ein Ereignis stattfindet, das besondere Empörung wachruft,
  • wann immer an unsere Solidarität zum Schutz anderer appelliert wird,
  • wann immer ein Mensch oder eine Gruppe Menschen (Islamisten, Terroristen, Impfgegner, Donald Trump – ja, ich mag den Kerl auch nicht besonders) diffamiert und ausgegrenzt wird
  • und wann immer alle Leitmedien unisono darüber berichten,

dann kannst du davon ausgehen, dass ein ausgeklügeltes PR-Konzept dahinter steht. Dann ist deine ganze Wachsamkeit gefragt.

Wes Brot ich ess, des Lied ich sing

Um es klar zu sagen: Ich bin meinem damaligen Chef heute noch dankbar für die Erfahrung, die ich in New York machen durfte. Sie war wertvoll für mich! Auch habe ich meine Arbeit als PR-Beraterin immer nach bestem Wissen und Gewissen im Sinne meiner Kunden umgesetzt – genauso wie die allermeisten meiner Berufskolleginnen und -kollegen, insbesondere in den lokal tätigen Agenturen. Public Relations kann viel Gutes bewirken! 

Gleichzeitig darf ich mir heute eingestehen, dass in der Branche gilt: Wes Brot ich ess, des Lied ich sing. Als junge PR-Beraterin hinterfragte ich die Informationen zu wenig, die ich im Rahmen von Kampagnen aufbereitete und in die Öffentlichkeit trug.

Ich denke dabei etwa an die Kampagne zur „Sensibilisierung für Hepatitis B“ von Smithkline Beecham, die ich für unsere Firma an Land zog. Die Message war: Lass dich impfen! Ich verfasste die Informationsbroschüre und betreute die Informationsstelle, deren Telefonnummer direkt zu mir führte. Ich war unbedarft und glaubte, etwas Gutes zu tun.

Fünfundzwanzig Jahre später betrachte ich die Sache aus einer anderen Perspektive. Zum Glück kann ein solcher Sichtwechsel auch schneller, über Nacht geschehen. Die Zeit ist gut dafür.

bBild: Screenshot der Website von WPP (https://www.wpp.com/about)

“Perception Management” in eigener Sache

First class, Champagner und Stretchlimousine: Ziel dieser Generosität war es nicht, die Wertschätzung für mich zum Ausdruck zu bringen. Gewiss, ich profitierte von dieser speziellen Woche! Doch in erster Linie war es eine Massnahme, um meine Loyalität zum Unternehmen zu fördern und mir zu suggerieren: Es ist etwas wirklich Grossartiges, für diese Firma arbeiten zu dürfen! Begeisterte, loyale Mitarbeitende stellen ihr Unternehmen kaum in Frage. Das ist beste PR in eigener Sache.

Heute erst sehe ich die dunkle, ja rabenschwarze Seite der Branche. Heute erst verstehe ich, was es bedeutete, wenn Burson-Marsteller uns sagte: Wir sind keine PR-Firma – unser Geschäft ist “perception management”, also das Managen resp. Manipulieren von Wahrnehmung. Jedes Produkt kann verkauft, jede Meinung beeinflusst werden – insbesondere die öffentliche. Es ist lediglich eine Frage der Kommunikation.

Der Kommunikationsberater und Rhetoriktrainer Wlad Jachtchenko gab im Gespräch mit Daniele Ganser  unlängst einige Beispiele dafür, wie Framing und „dunkle Rhetorik“ das Geschehen während der Corona-Krise beeinflusst haben. (3)  Worte sind und waren schon immer das kraftvollste Instrument zur Steuerung der Massen, zur Legitimation der übelsten Machenschaften. Nichts davon geschieht zufällig.

Die neue Zeit ist schon da

So lange wir ungefiltert glaubten, was wir in den Medien sahen und hörten, funktionierte das Geschäft der Grossen reibungslos.

Ich formuliere diesen Satz – ebenso wie die Ausführungen weiter oben – bewusst in der Vergangenheitsform. Auch ich benutze Worte zur Steuerung meiner Wahrnehmung. Mit der Wahl dieser grammatischen Zeitform sage ich meinem Hirn und meinem Herz: Diese Machenschaften gehören schon jetzt der Vergangenheit an. Der perfekte Plan ist bereits gescheitert, auch wenn er augenscheinlich noch zu funktionieren scheint.

Ich habe unterdessen meinen Austritt aus der Berner PR Gesellschaft gegeben, in deren Vorstand ich lange fungieren durfte. Es war eine schöne Zeit mit vielen spannenden Einblicken! Doch sie ist vorbei, wie so manches andere, das früher einmal Spass gemacht hat. Das Neue steht vor der Tür. Es ist eine Welt des Wohlwollens und der Wertschätzung. Eine, in der nur die Wahrheit gesprochen wird und alle als Teil der Menschheitsfamilie dazu gehören.

Du meinst, ich träume? Ich sehe es anders. Ich bin so wach wie nie zuvor.

 

PS: Burson-Marsteller heisst heute Burson Cohn & Wolfe (BCW) und ist mit rund 4’000 Mitarbeitenden in 42 Ländern die weltweit drittgrösste PR-Agentur (4). Wie Hill + Knowlton Strategies (zehntgrösste PR-Agentur) gehört sie zur britischen WPP-Gruppe (5). Diese ist mit rund 107’000 Mitarbeitenden in 110 Ländern das weltgrösste Kommunikations- und Werbeunternehmen. Und ja, BlackRock und die Vanguard-Gruppe sind offiziell mit je 2.66% an der WPP-Gruppe beteiligt.

Ich lade dich ein, die Websites der Agenturen zu besuchen. Die dort präsentierten Themen und Kundenprojekte zeigen die Agenda, die für die Menschheit vorgesehen war, deutlich auf.

 

Nachwort

In der dualen Welt kreieren wir beides, Licht und Schatten. Es gibt weder Opfer noch Täter, nur Schöpfer. Das schliesst nicht aus, dass wir im Rahmen des grossen Aufräumprozesses, der in der Welt stattfindet, den unangenehmen Tatsachen in die Augen sehen und sie beim Namen nennen. So werden die dunklen Ecken ausgeleuchtet, und der Wandel kann sich vollziehen.

Vertiefende Informationen:

(1) “Great Reset, BlackRock, World Economic Forum & Co. – Strukturen der Klassenherrschaft”, Vortrag von Ernst Wolff: https://www.youtube.com/watch?v=hsQ8KAk-IKs 

(1) “This company owns the world (and it’s our fault) – Blackrock”, Video von Sorelle Amore Finance: https://www.youtube.com/watch?v=ghP7kImI9WM (in Englisch)

(2) Gespräch mit dem Historiker und Friedensforscher Daniele Ganser im 100% Realtalk Podcast 129: https://www.youtube.com/watch?v=7cTBVnqTemE (Brutkastenlüge: ab 1:14’). Ich empfehle das ganze Video zur Ansicht – für eine Geschichtsstunde, die sich gewaschen hat!

(2) Die Brutkastenlüge auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Brutkastenl%C3%BCge 

(3) Daniele Ganser unterhält sich mit dem Kommunikationsberater und Rhetoriktrainer Wlad Jachtchenko zur Macht von Worten – mit Fokus auf der Corona-Zeit: https://www.youtube.com/watch?v=SOVQZNOCIW0&t=220s  

(4) Informationen zu Burson Cohn & Wolfe (BCW) auf ihrer Website (https://www.bcw-global.com/about) und auf Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Burson_Cohn_%26_Wolfe). Die Ausführungen unter “Kritik und Kontroversen” auf der Wikipedia-Seite geben Einblick in die umstrittenen Aktivitäten des Unternehmens.

(5) Informationen zur WPP-Gruppe auf ihrer Website (https://www.wpp.com/about) und auf Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/WPP_Group)